Der Philosoph und Literaturkritiker Walter Benjamin war mit Leib und Seele Berliner. Vor allem in seinen Texten aus den 1930er-Jahren setzte er seiner Geburtsstadt ein einzigartiges Denkmal. Benjamins Blick auf „sein“ Berlin ist der des Flaneurs: Unerkannt in der Masse geht er durch die Straßen und nimmt das Wesen der Stadt in sich auf unbeteiligt, beobachtend, durchdringend, mitunter bewundernd. Die für diesen Band ausgewählten Texte bieten ein Panorama der Stadt, wie Benjamin sie sah.