Vor über 250 Jahren wurden an einem Sandweg nördlich der Berliner Stadtmauer „ausländische“ Handwerker aus Sachsen angesiedelt. Als dieser Weg fünfzig Jahre später den Namen „Ackerstraße“ erhielt, lebten dort bereits einige hundert Menschen.
Hundert Jahre später fand sich hier das Zentrum der Industrialisierung: Im Maschinenbau bei Schwartzkopff und AEG waren tausende Arbeiter beschäftigt, die zum größten Teil auch in den Mietskasernen der Ackerstraße untergebracht waren. In Gebäudekomplexen, in denen bis zu 2.000 Menschen lebten!
Dieses Buch beleuchtet mit vielen Zeitdokumenten die Geschichte der Ackerstraße und der umliegenden Gegend vom 18. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Von der ersten Besiedlung und dem Galgenbau, über Industrialisierung, Arbeiterghetto und Vergnügungsviertel bis zum Mauerbau und schließlich der Ackerstraße heute.
Ein Buch, mit dem man durch die Straße und ihre Geschichte spazieren kann!