Mitten durch Berlin wurde einst die Friedrichstraße als Magistrale zwischen Oranienburger und Halleschem Tor angelegt. Die drei Kilometer lange Straße wurde nach der Jahrhundertwende schnell zum Mythos: Varietes, leichte Mädchen, Luxushotels und Einkaufspassagen zogen den ankommenden Reisenden am weltberühmten, gleichnamigen Fernbahnhof in ihren Bann. Auch in der geteilten Stadt war sie Symbol der zwei Welten, der Checkpoint Charlie verhalf ihr zu traurigem Ruhm. Nun, nach der Wiedervereinigung, knüpft sie an ihren alten Ruf wieder an.
Ralph Hoppe wandelt in seinem reich bebilderten Band auf dem „Pflaster der Extreme“.