„In der Reihe der Dokumentarberichte aus der Feder von Juden, die Hitlers Herrschaft überlebt haben, nimmt dieser Band einen besonderen Platz ein. Denn der Verfasser konnte sich, damals noch ein Jugendlicher, bis Mitte 1943 in Berlin verborgen halten, ehe er schließlich mit falschen Papieren nach Budapest und später nach Palästina entkam. Man hat also hier den – sehr aufrichtig wirkenden – minuziösen Bericht eines deutschen Juden vor sich, der ein Jahrzehnt in Hitlers Reich unter Deutschen lebte, von denen ihm nicht wenige unter eigener Gefahr halfen.“
(Die Zeit)
„Das Buch bietet vor allem jugendlichen Lesern viel Stoff zum Nachdenken. Der Autor malt nicht in Schwarz-Weiß, schon gar nicht die Menschen, denen er begegnete. Interessant sind die feinen Schattierungen des Antisemitismus und das Problem der Assimilation dargestellt.“
(Jugendschriftenausschuss Hannover)
„In ganz vorbildlicher Weise hat der Verfasser sein Einzelschicksal in dem Gesamtzusammenhang gesehen und geschildert.“
(Probst D. Heinrich Grüber)